Ein Hedgefonds Manager hat bereits 30%, der 154 Millionen Dollar Volumen eines Fonds, in Bitcoin investiert

Ein prominenter Hedgefonds-Manager hat bekannt gegeben, dass 30% seines Fondsvermögens in Bitcoin investiert sind.

Bill Miller – ein ehemaliger Manager des Investmentfonds Legg Mason Value Trust – schlug den Markt in 15 aufeinanderfolgenden Jahren, bevor er im Jahr 2008 aufgrund der großen Rezession 55% verlor. Jetzt führt er Miller Miller Value Partners LLC, eine Investmentfirma, die Vermögenswerte in Höhe von 2,3 Milliarden US-Dollar verwaltet. Eines der Angebote von Miller, der Hedgefonds-MVP 1 mit 154 Millionen US-Dollar, verzeichnete seit Jahresbeginn einen Gewinn von 72,5%. Das Geheimnis des Erfolgs – Bitcoin?

Wie das Wall Street Journal berichtet, hat MVP 1 derzeit über 30% seiner Vermögenswerte in Bitcoin. Seitdem Bitcoin bei 350 Dollar gekauft wurde, hat MVP 1 den Wertzuwachs des Flaggschiff-Kryptowährungskurses um 1.650% auf eine gegenwärtige Marke von 6.125 Dollar mitgenommen.

Miller sagt, dass der Fonds derzeit keine Pläne hat, seinen Bitcoin-Anteil zu erhöhen, vor allem weil es unmöglich ist vorherzusagen, ob Bitcoin letztlich scheitern wird. Skeptiker wie JPMorgans CEO Jamie Dimon haben Bitcoin als einen “Betrug” bezeichnet, der sich zwangsläufig als wertlos erweisen wird, und Bullen wie Hedgefondsmanager Mark Yusko glauben, dass sein Preis bis auf eine Million Dollar steigen könnte.

Jedoch behauptet Miller, dass Bitcoin ein “Experiment” ist und niemand kann sich über seine zukünftige Entwicklung sicher sein:

“My view on bitcoin is that it is a technological experiment that may or may not prove to have any long lasting value,” Miller wrote in a recent letter to investors. “Bitcoin has a market capitalization greater than 90% of the companies in the S&P 500, but it still might fail. I don’t know and neither does anyone else, no matter how certain they are of their opinion.”

Allerdings sagte Miller auch, dass die Zukunftsaussichten von Bitcoin mit jedem Tag zunehmen.