Deutschland – Europas größte Volkswirtschaft – könnte auf den Bitcoin-Zug aufspringen, weil es untersucht, wie man Blockchain in verschiedenen Branchen einsetzen kann. Die Bundesregierung hat einen Konsultationsprozess eingeleitet, um noch vor Sommerbeginn eine umfassende Blockchain-Strategie zu formulieren.


Deutschland hat einen Konsultationsprozess darüber eingeleitet, wie das Potenzial der Blockchain-Technologie genutzt werden kann, bevor bis zum Sommer eine Strategie vorgestellt wird, so die Regierungsquellen am Montag.

Berlin ist eine Drehscheibe für Start-up-Unternehmen, von denen rund 170 auf die eine oder andere Weise die Blockchain, die verteilte Ledger-Technologie, die der Bitcoin-Währung zugrunde liegt, betrachten.

Quellen sagen, dass es großes Interesse von Technologieinvestoren und Marktteilnehmern aus einer Vielzahl von Branchen gibt, darunter die Automobilindustrie, der Energiesektor und Pharmaunternehmen.

Berlin ist die Heimat einiger der größten Blockchain-Start-ups in Europa. Die größte und bei weitem bekannteste ist IOTA. Das Projekt zielt auf das Internet der Dinge ab und ermöglicht den Datenaustausch von Maschine zu Maschine sowie Micropayments. Andere Blockchain-Startups sind Micropayment-Startup SatoshiPay und Blockchain-Bankstartup Bitwala.

Der Druck Deutschlands auf eine Blockkettenregulierung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem viele andere Nationen darum kämpfen, den Weg nach vorne zu finden. In den USA liegt die SEC meilenweit zurück und muss sogar noch entscheiden, welche Token Wertpapiere darstellen und welche nicht. Auch in Großbritannien steht die Formulierung eines umfassenden regulatorischen Rahmens noch aus, sondern es wird ein abwartender Ansatz verfolgt.

Quelle: Reuters

Bilder: Pixabay

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