Die Kern-Entwickler von Ethereum (ETH) haben die Aktivierung des hard fork von Constantinople auf Ende Februar verschoben. Das Upgrade soll nun am ETH-Block 7’280’000 umgesetzt werden, wie ein Teamleiter von Ethereum, Peter Szilagyi, in einem Tweet vom 18. Januar bekannt gab.


Anfang dieser Woche wurde das mit Spannung erwartete hard fork-Event der Ethereum (ETH) – Konstantinopel – nur einen Tag vor seiner geplanten Veranstaltungszeit verschoben, weil eine erhebliche Sicherheitslücke entdeckt wurde, die es, wenn sie umgesetzt worden wäre, schändlichen Akteuren ermöglicht hätte, die Gelder der Nutzer zu stehlen.

Auf einer Telefonkonferenz am Freitag mit den führenden Entwicklern von Ethereum wurde angekündigt, dass der hard fork nun am oder um den 27. Februar auf Block 7.280.000 stattfinden soll.

Aufgrund der Schwachstelle wird Konstantinopel, das nun für die Aktivierung im nächsten Monat vorgesehen ist, nicht über die Einbeziehung des Buggy EIP verfügen, das getestet und für die Aufnahme in eine nachfolgenden hard fork umgestaltet wird.

Stattdessen wird Konstantinopel in zwei Teilen gleichzeitig auf dem Hauptnetz ausgegeben. Das erste Upgrade beinhaltet alle fünf ursprünglichen EIPs und ein zweites Upgrade entfernt speziell EIP 1283.

Diese Strategie – die erstmals von Szilágyi während der heutigen Telefonkonferenz vorgeschlagen wurde – soll sicherstellen, dass Testnetze und private Netzwerke, die bereits das vollständige Konstantinopel-Upgrade implementiert haben, problemlos einen Fix implementieren können, ohne dass Blöcke zurückgesetzt werden.

Bilder: Pixabay

Disclaimer:  Der Handel mit Bitcoins oder anderen digitalen Währungen birgt ein hohes Risiko und kann bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen. krypto-wiki.de stellt keine Anlageberatung zur Verfügung, sondern gibt lediglich die eigene Meinung wieder. Bitte stellen Sie sicher, dass Sie, sofern Sie mit Bitcoins oder anderen digitalen Währungen handeln bzw. in diese Investieren (bspw. durch Anschaffung von Mining-Equipment oder Investitionen in Cloud-Mining-Services) die verbundenen Risiken vollständig verstanden haben! Bitte beachten Sie dazu den Haftungsausschluss.