JP Morgan Chase, die größte Bank der Vereinigten Staaten von Amerika im Wert von rund 340 Milliarden Dollar, hat angekündigt, dass sie ihre eigene stabile Coin-Kryptowährung namens JPM einführen wird, die implementiert wird, um Zahlungen zwischen Kunden sofort abzuwickeln. Der Wettbewerber Ripple und sein CEO haben jedoch unterschiedliche Meinungen zu dieser Entwicklung geäußert.


Ripple (XRP) CEO Brad Garlinghouse sagt, dass das neu angekündigte Digital Asset des US-Bankenriesen JPMorgan Chase “den Punkt” der Kryptowährung verfehlt, so ein Tweet, der am 14. Februar veröffentlicht wurde.

Wie berichtet, enthüllte JPMorgan Chase gestern seine blockchainbetriebene JPM-Kryptowährung und sagte, dass die Anlage zunächst verwendet wird, um die Effizienz der Abwicklung in ausgewählten Operationen zu erhöhen. Direkt nach der Ankündigung reagierte Garlinghouse auf Twitter:

“As predicted, banks are changing their tune on crypto. But this JPM project misses the point — introducing a closed network today is like launching AOL after Netscape’s IPO. 2 years later, and bank coins still aren’t the answer.”

Im Jahr 2016, als die Utility Settlement Coin angekündigt wurde, hatte Ripple CEO Brad Garlinghouse in einem Op-ed mit dem Titel “The Case Against BankCoin” vorhergesagt, dass er glaubt, dass bankunterstützte Kryptowährungen scheitern würden.

Das hat er geschrieben:

“A bank-issued digital asset can only really efficiently settle between the banks who issued it. Then, two scenarios can play out. Scenario one: all banks around the world put aside competitive and geopolitical differences, adopt the same digital asset, agree on its rules, and harmoniously govern its usage. Fat chance. Scenario two (the more likely scenario): banks not in the issuing group issue their own digital assets with their own sets of rules and governance.”

Bilder: Pixabay

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