IOTA Bosch

Vor kurzem wurde die Partnerschaft von BOSCH und IOTA bekannt. Bosch investierte nicht nur wirtschaftlich, sondern auch mit Brain Power stark in die IOTA Foundation. Nun hat Bosch die nächste kommerzielle IoT-Hardware vorgestellt, den Wireless Sensor: XDK-110. Welcher mögliche Zusammenhang zu IOTA dabei bestehen könnte wurde bereits in einem Artikel von theindependentrepublic.com aufgegriffen. Wir möchten das Thema daher aufgreifen.

Das XDK110 ist ein drahtloses Sensorgerät, das ein schnelles Prototyping von sensorbasierten Produkten und Anwendungen für das Internet der Dinge (IoT) ermöglicht. Damit ermöglicht es dem Anwender einen Schritt zwischen dem ersten Hardware-Prototypen und der Serienproduktion oder einfach als erster kompakter Prototyp. Das Gerät wurde so konstruiert, dass Bosch das Produkt problemlos für die Massenproduktion und die individuellen Sensoranforderungen der Anwender anpassen kann. Das XDK110 bietet Anwendern die Möglichkeit, die fortgeschrittene Programmierung am Gerät selbst auszuprobieren, um einen Sensor zu realisieren, der Daten verarbeitet und Ereignisse meldet, anstatt einfach nur Rohdaten zu übertragen.

Diese universelle, programmierbare Sensoreinheit und Prototyping-Plattform trägt eingebaute Sensoren, einschließlich eines Beschleunigungssensors, eines Akustiksensors, eines digitalen Lichtsensors, eines Gyroskops, eines Feuchtesensors, eines Magnetometers, eines Drucksensors und eines Temperatursensors in einem einzigen Gerät.

Wie könnte IOTA nun in das XDK-Projekt von Bosch eingebunden werden? Wir haben uns diese Frage auch gestellt und stellen ein mögliches Szenario vor…

Eines der am meisten erwarteten und wahrscheinlich eines der einzigartigsten Module von IOTA ist Masked Authenticated Messaging. MAM ermöglicht es Sensoren und anderen Geräten, ganze Datenströme zu verschlüsseln und diese quantensicher im IOTA Tangle zu verankern. Nur berechtigte Personen können den gesamten Datenstrom lesen und rekonstruieren. Im Wesentlichen funktioniert es ähnlich wie ein Radio, bei dem nur diejenigen mit der richtigen Frequenz mithören können, bei MAM erhalten nur diejenigen mit der richtigen Kanal-ID Zugriff auf die Daten. Dabei könnte zukünftig MAM auch in Branchen wie Supply Chain, Banking und Industry 4.0 angewendet werden.

Der Informationsaustausch könnte auf den Datenmarktplatz ausgeweitet werden, wo verschiedene Käufer, sowohl Konzerngesellschaften als auch Einzelpersonen die gewünschten Informationen anfordern können, die vom XDK-Netzwerk gesammelt wurden, das auf dem Tangle aufbaut, und diese wiederum mit IOTA bezahlen.

Der Datenmarktplatz der Stiftung hat seine Funktionalität bereits in einer früheren privaten Betaversion unter Beweis gestellt, an der unter anderem Microsoft, Samsung, Orange, Volkswagen und viele andere wichtige Industrieunternehmen teilnahmen.

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