Weitere Länder beginnen, ihre Positionen zu virtuellen Währungen und Krypto-Dienstleistungen zu definieren. Diesmal hat die kanadische Regierung einen Entwurf veröffentlicht, der ihre Haltung gegenüber Krypto-Exchanges und Zahlungsabwicklern darlegt. 

Die kanadische Regierung hat kürzlich einen offiziellen Entwurf für neue Vorschriften für  Kryptowährungs- und Zahlungsabwicklern über die Canada Gazette veröffentlicht.

Diese neuen Regelungen zielen darauf ab, Probleme zu beheben, die von der Financial Action Task Force (FATF) nach ihrer ersten Bewertung zwischen 2015 und 2016 erkannt wurden. Ziel ist es, die kanadischen Gesetze zur Bekämpfung der Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung zu stärken.

Kritische Stimmen

Die neuen Regelungen sehen den virtuellen Währungsumtausch als Money Service Business (MSB) vor. Diese Klassifizierung erfordert, dass diese Börsen alle Transaktionen über $10.000 CAD ($7700 USD) melden. Außerdem wird das Know-Your-Customer (KYC)-Limit auf $1000 CAD ($770 USD) festgelegt, was bedeutet, dass Händler nicht mehr als $1000 handeln können, wenn sie nicht ihren Namen, Adresse, Telefonnummer, Beruf und Geburtsdatum angegeben haben.

Nicht jeder ist mit dieser Entwicklung zufrieden. Francis Pouliot, ein bekannter kanadischer Bitcoin-Enthusiast, tweeted,

tweet kanada regulierung
Quelle: https://twitter.com/francispouliot_/status/1005173766685646848

Bilder: Pixabay

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