ripple coinbase

Coinbase Custody hat eine Erklärung veröffentlicht, in der der laufende Prozess der Entscheidungsfindung bezüglich neuer Assets für die Lagerung detailliert beschrieben wird. Ripple könnte also schon bald bei Coinbase hinterlegt werden, vom Handel ist jedoch keine Rede.

Die Erklärung, die auf dem offiziellen Coinbase Blog, besagt, dass die aufgelisteten Vermögenswerte, einschließlich Ripple (XRP), Monero (XMR) und EOS, nur für eine Listung in Betracht gezogen werden und keinerlei Einfluss auf handelsbezogene Produkte und Dienstleistungen haben.

Coinbase Custody erwägt die Aufnahme von 37 neuen digitalen Assets in die Plattform, so ein Blogbeitrag.

Coinbase erwähnt ausdrücklich, dass sie diese digitalen Assets “nur zur Speicherung” untersuchen und sie “so schnell und sicher wie möglich” hinzufügen werden. Der Blogbeitrag besagt, dass Coinbase diese digitalen Assets noch nicht für den Handel in Betracht zieht.


Große Auswahl an möglichen Assets

Wie bei jeder Auswahlliste steht auch bei Coinbase Custody die Auswahl der Coins zur Diskussion. Das Unternehmen ist natürlich berechtigt, aufzulisten, was es will, aber aus geschäftlicher Sicht gibt es einige seltsame Assets. Darüber hinaus ist es schwer vorstellbar, warum Coinbase Custody daran interessiert ist, Altcoins zu listen, die von Wertpapierfirmen kaum zweimal betrachtet werden.

Wie das Unternehmen in seinem Blog-Post erklärt, “Coinbase Custody untersucht die Hinzufügung von vielen bestehenden und zukünftigen Krypto-Assets nur für die Speicherung und wird daran arbeiten, sie so schnell und sicher wie möglich hinzuzufügen. Zu diesem Zeitpunkt haben wir diese Vermögenswerte noch nicht für den Handel berücksichtigt.”

Von den 34 Vermögenswerten auf der Liste haben die folgenden Coins besondere Aufmerksamkeit erregt:

Ripple: Könnte dies die Art und Weise von Coinbase sein, wie man Ripple Bagholder verspottet, indem man ihnen anbietet, ihre Coins zu lagern, sie aber nie für den Handel aufzulisten?

Monero: Angesichts der Verbindung von XMR mit illegalen Transaktionen wurde angenommen, dass Coinbase niemals einen Coin Supporten würde, deren Vorbesitzer sie zur Finanzierung von Terrorismus und Drogen verwenden könnten.

Tezos: Im vergangenen Jahr mag das Sinn gemacht haben, aber seit Tezos’ rechtlichen Problemen ist der coin zu einer heißen Kartoffel geworden, die vor allem US-Investoren zurückhaltend anfassen. Sie ist derzeit nur bei Gate.io, Hitbtc und Gatecoin gelistet.

Bitcoin Gold: Einer der schlechtesten Coins des Jahres 2018, 95% weniger als sein ATH (obwohl eine Auflistung immer noch Sinn machen könnte, da es ein BTC-Fork ist, die so viele Coinbase Kunden standardmäßig besitzen werden).

Bilder: Pixabay

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